Arbeiten in den Vereinten Nationen

Die Bundesrepublik Deutschland ist Mitglied in etwa 200 Internationalen Organisationen, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus allen Mitgliedstaaten beschäftigen.

In vielen Organisationen der Vereinten Nationen ist die Bundesrepublik Deutschland personell angemessen vertreten. Dennoch sind Bewerbungen von deutschen Staatsangehörigen grundsätzlich weiterhin aussichtsreich. Voraussetzung ist, dass die jeweiligen fachlichen und sprachlichen Qualifikationen erfüllt werden.

Zu diesen Sprachenkenntnissen zählen bei den Vereinten Nationen unbedingt die verhandlungssichere Beherrschung des Englischen als Arbeitssprache. Daneben werden gute Kenntnisse einer weiteren Amtssprache der Vereinten Nationen (Französisch, Chinesisch, Russisch, Arabisch und Spanisch) gefordert.

Das Sekretariat der Vereinten Nationen bietet Berufseinsteigern die Teilnahme am Nachwuchsexamen an (sog. National Competitive Recruitment Exam). An dem Nachwuchsexamen dürfen nur Angehörige personell unterrepräsentierter Staaten teilnehmen. Da die Bundesrepublik Deutschland im Sekretariat personell angemessen vertreten ist, sind deutsche Bewerber zur Zeit nicht zum Nachwuchsexamen zugelassen. Nur Bewerber, die dieses Examen erfolgreich bestehen, dürfen bei Verträgen über zwölf Monaten und die über das internetgestützte Bewerbungssystem ausgeschrieben werden, auf Ebene P2 (Einstiegsebene für die Professionals) eingestellt werden. Ab der nächsten Ebene P3 sind deutsche Bewerber im UN-Sekretariat wieder zugelassen. Bei den Programmen und Fonds gilt diese Beschränkung nicht.

Im Interesse einer Stärkung der deutschen Präsenz in Internationalen Organisationen setzt sich die Ständige Vertretung in New York für deutsche Bewerberinnen und Bewerber ein und unterstützt – sofern gewünscht – geeignete interne und externe Kandidaturen.

Arbeiten in den Vereinten Nationen