Deutschland im Menschenrechtsrat

Am 12. November 2012 wurde Deutschland für den Zeitraum 2013 – 2015 in den Menschenrechtsrat in Genf gewählt und erhielt einen von drei verfügbaren Sitzen der Gruppe der Westeuropäischen Länder und anderer Staaten.  Während der Mitgliedschaft versucht die Bundesregierung, dem Menschenrechtsrat zu einer prominenteren Stellung als führende internationale Institution im Bereich des Menschenrechtsschutzes zu verhelfen.

Als Mitglied des Rates setzt sich Deutschland unter anderem dafür ein, Kindern einen besseren Schutz zu ermöglichen und knüpft damit an das deutsche Engagement als Vorsitz der Arbeitsgruppe „Kindern in bewaffneten Konflikten“ im Sicherheitsrat 2011/12 an. Ein weiteres Beispiel deutschen Engagements im Menschenrechtsrat ist eine deutsch-philippinische Initiative gegen Menschenhandel, aus der 2013 eine Resolution gegen ausbeutende Arbeitsbedingungen hervorging.

Nur Menschen, die nicht in ständiger Furcht vor Hunger, Durst oder Krankheit leben, können sich frei entfalten und Verantwortung für ihr Leben unternehmen. Deshalb engagiert sich die Bundesregierung auch für soziale und wirtschaftliche Rechte und treibt zum Beispiel gemeinsam mit Spanien die Ausgestaltung des Menschenrechts auf Wasser und Sanitärversorgung voran.

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Deutschland Mitglied im Menschenrechtsrat