Entwicklung, Umwelt und Nachhaltigkeit

Flüchtlingslager in Kabul, Afghanistan Bild vergrößern Flüchtlingslager in Kabul, Afghanistan (© dpa - Report)

Die Bundesregierung engagiert sich für die Bekämpfung der Armut, für Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, für eine faire Gestaltung der Globalisierung und für den Erhalt der Umwelt und natürlicher Ressourcen. Eines der wichtigsten Instrumente, um diese Ziele zu erreichen, ist Entwicklungszusammenarbeit. Deutschland zählt zu den weltweit größten Gebern. In den vergangenen zehn Jahren hat die Bundesregierung das Budget für entwicklungspolitische Maßnahmen nahezu verdoppelt.

Jeden Tag sterben Tausende Menschen an Hunger, vermeidbaren Krankheiten, durch Gewalt und Kriege. Mehr als eine Milliarde der Weltbevölkerung lebt in extremer Armut (mit weniger als 1,25 US-Dollar am Tag). Jedes Jahr wird eine Waldfläche von 13 Millionen Hektar (etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands) zerstört, gehen Tier- und Pflanzenarten und ganze Ökosysteme unwiederbringlich verloren. Aufgrund ihres universellen Charakters bieten die Vereinten Nationen die beste Voraussetzung für allseits akzeptierte Lösungen. Deutschland engagiert sich daher in den Vereinten Nationen und gestaltet deren Arbeit in allen Bereichen wesentlich mit. Entwicklungspolitische Schwerpunkte bilden dabei die Umsetzung und Fortentwicklung der Millenniumsentwicklungsziele und der Beschlüsse der internationalen Konferenzen, u.a. der Beschlüsse der Rio+20 Konferenz aus dem Jahr 2012, die Umsetzung des Monterrey-Konsensus zu Entwicklungsfinanzierung sowie die Zusammenarbeit mit den Fonds und Programmen der Vereinten Nationen.

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Fonds und Programme der Vereinten Nationen

Die Vereinten Nationen bilden zusammen mit den Sonderorganisationen und den Programmen und Fonds das so genannte "System der Vereinten Nationen". Die aus freiwilligen Beiträgen finanzierten Fonds und Programme sind die eigentlichen Entwicklungsorganisationen der Vereinten Nationen.