Al-Qaida Taliban-Sanktionsauschuss

Anti-Terrorismus Politik

Für die Sicherheit Deutschlands ist die internationale Zusammenarbeit in der Anti-Terrorismuspolitik (ATP) auch im Rahmen der Vereinten Nationen ein wichtiges Aufgabenfeld. Die Al-Qaida- und Taliban Sanktionsausschüsse des VN-Sicherheitsrates sind wichtige Instrumente der Zusammenarbeit zur Stärkung des Schutzes vor internationalem Terrorismus. Deutschland setzt sich als derzeitiger Vorsitz dieser beiden Ausschüsse für die strikte Umsetzung der Anti-Terrormaßnahmen ein, einschließlich der Anwendung gezielter Individualsanktionen. Gleichzeitig achtet Deutschland darauf, dass Maßnahmen gegen den Terrorismus und Einsatz für Menschenrechte zwei Seiten der selben Medaille bleiben.

Deutschland hat als Mitglied im Sicherheitsrat  seit Januar 2011 den Vorsitz „Al-Qaida Sanktionsausschuss“ gemäß Resolutionen 1267 (1999) und 1989 (2011) als auch im „Taliban Sanktionsausschuss“ gemäß Resolution 1988 (2011) inne.

Gleichzeitig wirkt Deutschland an der Umsetzung der anderen grundlegenden Resolutionen des Sicherheitsrates für die Zusammenarbeit zum Schutz vor internationalem Terrorismus mit – Resolutionen 1373 (2001) und 1540 (2004) – und unterstützt aktiv Projekte der “Counter Terrorism Implementation Task Force“ zur Umsetzung der „Global Counter Terrorism Strategy“ der Vereinten Nationen.

Al-Qaida Taliban-Sanktionsauschuss

Vorsitz im „Al Qaida -Sanktionsauschuss“

Der Al Qaida Sanktionsausschuss hat den Auftrag mitzuhelfen, die Aktionsfähigkeit internationaler Terrornetzwerke nachhaltig einzuschränken.

Vorsitz im „Taliban-Sanktionsauschuss“

Der Taliban Saktionsausschuss soll mithelfen, die Handlungsfähigkeit der zur Gewalt entschlossenen Taliban nachhaltig einzuschränken.