Weltwassertag

Nichts geht ohne Wasser. Ob in natürlichen Ökosystemen, in der Landwirtschaft, in Städten oder im menschlichen Körper: Alle lebenswichtigen Prozesse auf unserem Planeten sind direkt oder indirekt von diesem alltäglichen und gleichzeitig so unschätzbar wertvollen Stoff abhängig. Doch eine sichere Wasserversorgung ist keinesfalls selbstverständlich. Global haben rund 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die wachsende Weltbevölkerung und der Klimawandel drohen den vielerorts herrschenden Wassermangel erheblich zu verschärfen. Die Bundesregierunge setzt sich auch für das Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung ein. Dabei sind gewaltige Aufgaben zu bewältigen.

Die Vereinten Nationen haben 2013 zum Internationalen Jahr der Wasserkooperation ausgerufen. Auch der alljährliche Weltwassertag am 22. März steht diesmal im Zeichen der internationalen Zusammenarbeit. Ein deutliches Zeichen. Die natürlichen Kreisläufe der kostbaren Ressource finden nämlich nur selten innerhalb nationaler Territorien statt. Viele Einzugsgebiete von Flüssen, aber auch Grundwasserreservoire und sogar zahlreiche Seen sind grenzüberschreitend. Das kann Konfliktpotenzial bergen. Wer jedoch die Probleme des Wassermanagements lösen und die nachhaltige Nutzung dauerhaft gewährleisten will, muss alle Beteiligten an einen Tisch bekommen. Es geht nicht ohne Zusammenarbeit. Und auch nicht ohne Teilen. Ganz im Sinne dieses Kooperationsgedankens beteiligt sich auch die German Water Partnership am Weltwassertag und dem Internationalen Jahr. Als Zusammenschluss von Firmen, Organisationen und wissenschaftlichen Einrichtungen, die im Wassersektor tätig sind, stellt sie ihre Expertise für eine weltweite Verbesserung der Wasserversorgung zur Verfügung. Die Initiative wird von den Bundesministerien für Umwelt, Wirtschaft, Forschung, Entwicklung und dem Auswärtigen Amt unterstützt. Zentrale Themen sind nicht nur Fragen der technischen Wasseraufbereitung und Nutzungsoptimierung in Industrie und Landwirtschaft, sondern auch die Entwicklung von Finanzierungsmöglichkeiten für eine bessere Wasserversorgungs-Infrastruktur.

Wasser – ein Menschenrecht

Das Recht auf Wasser und Sanitärversorgung wurde 2010 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen und vom Menschenrechtsrat als Menschenrecht anerkannt. Nur wer Zugang zu sauberem Trinkwasser, Waschmöglichkeiten und einer Toilette hat, kann in Würde leben. Gleichzeitig ermöglicht und beschleunigt eine funktionierende Wasser- und Sanitärversorgung die Entwicklung anderer Lebensbereiche wie Gesundheit und Bildung. Aus diesem Grund hat die Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung für die deutsche Politik eine hohe Priorität.

Deutschland unterstützt seine Kooperationsländer dabei, das Recht auf Wasser und Sanitärversorgung umzusetzen und fördert vielfältige Maßnahmen in allen Bereichen des Wassermanagements.

Weltwassertag

Deutsche Kooperation auf dem Wassersektor

(auf englisch...)

Sauberes Wasser für alle

In Kenia fördert Deutschland mit einem Entwicklungsprojekt die Versorgung mit sauberem Trinkwasser

WASH United erhält den "Global Sports Forum Award 2011“

Didier Drogba

Am 9.3.2011 erhielt "WASH United" den „Global Sports Forum Award 2011“ in Barcelona. Der "Klub" besteht aus internationalen Fußballstars, Organisationen der Vereinten Nationen und Regierungen, die sich alle gemeinsam für eine bessere Wasser- und Sanitärversorgung in Afrika einsetzen.